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Chrysanthemenblütentee in der traditionellen chinesischen Medizin?

Chrysanthemenblütentee in der traditionellen chinesischen Medizin?Ju Hua – so heißt die Chrysantheme in China. Sie bildet seit mehr als 2000 Jahren die Grundlage für einen besonderen Tee, der nicht nur in China an heißen Sommertagen gerne getrunken wird. Seit mehr als 2000 Jahren gehört der Chrysanthemenblütentee in der traditionellen chinesischen Medizin zu den bekanntesten und wichtigsten Heilpflanzentees. Bis heute haben viele Chinesen Ju Hua auf dem Balkon oder im Garten angebaut. Es gibt den Tee jedoch auch im praktischen Beutel in jedem Supermarkt zu kaufen.

Das Altern verlangsamen

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Shennong und der sogenannte „Gelbe Kaiser“ Huang Di, gelten bis heute als die Begründer der traditionellen chinesischen Medizin. Sie haben ein Buch geschrieben, was auf das Jahr 2500 vor Christus datiert wird, bekannt wurde es jedoch erst 200 Jahre nach Christus. In der westlichen Welt orientiert sich die Medizin aus Pflanzen und Kräutern in der Hauptsache an den Lehren der Klöster des Mittelalters. Die traditionelle chinesische Medizin orientiert sich hingegen am Taoismus, der das Erreichen von Wohlstand und ein langes, gesundes Leben in den Mittelpunkt stellt. Sogar das Erreichen der Unsterblichkeit ist im Taoismus kein Tabu und es gibt viele Heilpflanzen, die dieses Ziel erreichbar machen sollen. Dazu gehört auch Ju Hua, der Chrysanthemenblütentee in der traditionellen chinesischen Medizin. Er soll den Prozess des Alterns verzögern und damit zu einer Verlängerung des Lebens beitragen.

Wie wird der Chrysanthemenblütentee in der traditionellen chinesischen Medizin verarbeitet?

Die Chrysanthemenblüten, die für den klassischen Tee infrage kommen, stammen aus ganz bestimmten Provinzen. In Anhui gedeihen die Blumen ebenso gut wie in Henan, Shandong, Sichuan, Jiangsu oder Hebei. Zwischen September und November, wenn die Blumen in voller Blüte stehen, erfolgt die Ernte. Anschließend müssen die Blüten im Schatten trocknen, werden geräuchert oder trocknen in der Sonne. In einigen Provinzen gibt es noch wilde Chrysanthemen, die für den gesunden Tee infrage kommen. Vielfach werden die Chrysanthemen aber heute kultiviert und wachsen nur noch sehr selten wild. Die Blüten sollten stets kühl und trocken, am besten in gut verschließbaren Dosen aufbewahrt werden. Sind die Blüten einmal getrocknet, neigen sie zur Schimmelbildung, auch einige Insekten mögen die Blüten sehr gerne.

Die traditionelle Verwendung der Blüten

Chrysanthemenblütentee in der traditionellen chinesischen Medizin findet bei vielen Leiden Verwendung. Bei Fieber und Kopfschmerzen, Benommenheit und auch bei geröteten Augen soll der Tee helfen. Ju Hua sollten diejenigen regelmäßig trinken, die unscharf sehen oder denen öfter schwindelig ist. Die Chinesen nutzen einen Sud aus Chrysanthemenblüten sogar bei eiternden Geschwüren, bei Furunkeln und infizierten, schmerzenden Wunden. Zudem unterstützt der Tee die Leber und soll sogar bei Schwerhörigkeit und Tinnitus helfen. In China arbeiten sehr viele Menschen am Computer und die meisten schwören auf Ju Hua, um ihre Augen zu schonen.

Fazit zum Chrysanthemenblütentee in der traditionellen chinesischen Medizin

Der Tee aus den Blüten der Chrysantheme ist Geschmackssache, denn das bitter-süße und leicht scharfe Aroma ist nicht jedermanns Sache. Der Tee ist jedoch ausgesprochen gesund und das nicht nur für die Augen und für die Leber. Der Tee kann den Blutdruck natürlich senken, er wirkt entzündungshemmend, erweitert die Blutgefäße, ist antibakteriell und kann gegen Migräne vorbeugen. Da der Tee gut gekühlt eine Erfrischung ist, lohnt es sich auf jeden Fall, ihn einmal zu probieren.

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Bild: @ depositphotos.com / HeikeRau

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